Über sliding scales (nicht von uns, aber wir mögen die Erklärung)
Damit eine sliding scale funktioniert, basiert sie auf drei wichtigen Prinzipien: Ehrlichkeit, Respekt vor der Komplexität und Verantwortung. Wir verlangen keine Einkommensnachweise – wir vertrauen darauf, dass du ehrlich bist. Die Kursleiterinnen haben es verdient, fair bezahlt zu werden, und die Teilnehmerinnen verdienen Unterricht, der die verschiedenen wirtschaftlichen Realitäten und Privilegien berücksichtigt.
Der Höchstpreis spiegelt den tatsächlichen Wert des Workshops wider und sorgt dafür, dass die Bedürfnisse der Kursleiter*innen gedeckt sind. Wenn du also in der Lage bist, für “Wünsche” zu zahlen und dir keine Sorgen um das Nötigste machen musst, hast du ein wirtschaftliches Privileg und damit auch mehr Einfluss auf die Gemeinschaft. Dieser Preis gilt für dich.
Der mittlere Preis ist für diejenigen, die ihre Grundbedürfnisse decken können, aber wenig bis gar kein Einkommen haben. Für diese Gruppe mag es ein Opfer sein, aber es ist keine extreme Belastung.
Der niedrigste Preis ist für diejenigen, die wirklich kämpfen müssen, um ihre Grundbedürfnisse zu sichern. Die Zahlung für diesen Kurs würde hier eine spürbare Härte darstellen.
Wenn der niedrigste Preis für dich trotzdem ein Hindernis darstellt, kannst du auch weniger bezahlen und musst das nicht begründen. Es ist eine Orientierung.
Natürlich bist du immer willkommen, mehr zu zahlen. So hilfst du uns, auch den weniger privilegierten Teilnehmer*innen zu ermöglichen, dabei zu sein und zu lernen!